Abschiedstag in der Firma

August 22, 2008

Die Woche ging wie gedacht schneller rum als man denken konnte. Hab versucht gar nicht erst neue Aufgaben bekommen, um meine Bestehenden fertig zu kriegen. Michael war gestern Abend zusammen mit Nadia schon ins Wochenende gestartet, so dass ich die beiden da das letzte Mal gesehen habe. War ein netter Abschied ;-)

Fing der Tag recht gediegen an. Wieder mal bei McDonalds gefrühstückt, hab ich Vormittags meine Aufgaben abgearbeitet. Nach und nach sind Leute gegangen und mit denen wurde sich noch kurz unterhalten. Zum Mittag sind wir zu Randy’s Pizza gefahren, hatte am Montag ja meine Sammelkarte voll gemacht und konnte heute also meine kostenlose Combo absahnen…was für ein Erfolgsgefühl :P Fragt lieber nicht nach wie viele Stempel auf der Karte nötig waren. Egal, Ziel war geschafft :P

Nachmittags ging es dann gediegen weiter. Nach und nach wurden die unbearbeiteten Emails im Posteingang weniger, so dass das Wochenendstimmung aufkam. Ab zirka 5 Uhr hab ich dann alle Arbeiten abgeschlossen und konnte mich anderen Dingen widmen. Im Akkordschreiben wurden schnell 8 Karten geschrieben, anschließend mein Arbeitsplatz aufgeräumt und ich bin zu Cornelia gegangen, welche freitags immer bis 7pm arbeitet. Hab ihr dann etwas beim Kundensupport über die Schulter geschaut und viel mit ihr geredet. Sie hatte sogar ein Abschiedsgeschenk für mich :D Eine schöne DVD, so dass ich im Flieger was zu tun habe :) Hab dann noch mit ihr bis Feierabend gewartet, da wir anschließend noch mal Essen gehen wollten. Heute stand ein Inder an. Essen war richtig scharf und kaum auf’m Tisch, war es auch schon wieder weg. Aber auch das hat irgendwann sein Ende gefunden und so bin ich nach Hause ins Apartment. Duschen, noch ne Kleinigkeit essen und ja…jetzt packe ich die Koffer. So viel Kram ist es ja dann doch nicht. Kann morgen auch etwas länger schlafen, da wir uns erst um 10.30am auf dem Parkplatz treffen. D.h. morgen steht noch mal mein geliebtes Frühstücksbagle von McDonalds auf dem Plan, bevor ich mich wieder an das „andere“ Essen gewöhnen muss, worauf ich mich aber auch freu!

Also dann…letzter Beitrag aus USA, wahrscheinlich gibt’s noch einen am Sonntag von Flug und Co. wenn ich zurück in Deutschland bin.


Die letzte Woche läuft

August 21, 2008

Die wenigen Beiträge lassen es vermuten. Kaum Zeit um neues Sachen zu schreiben, ist meine Projektarbeit im Endspurt und ich versuche die Zeit zu genießen.

Gestern habe ich mich nach dem Mittag für 3 Stunden von der Arbeit verdrückt. Bin mit Cornelia zusammen nach Raleigh Downtown gefahren. Dort waren wir erst beim Bauamt und haben Skizzen von Grundstücken besorgt und einiges geklärt. Die Arbeitsmoral von Beamten ist hier wohl nicht anders als in Deutschland (jaja, die bösen Vorurteile). Anschließend sind wir zum Sam’s Club gefahren, was sowas ähnliches wie die Metro ist, also Eintritt nur als Eigentständiger Unternehmer oder entsprechendem Ausweis ;-) Habe hier Familienpackungen an Cookies und anderem Süßkrams besorgt, um es Ende der Woche für alle Kollegen in die Firma zu bringen. Außerdem wollte ich mir einen Notebook-Rucksack kaufen, zugesagt hat mir aber keiner.

Mittlerweile ist es Mittwoch Nacht, 1.45am. Gerade eben habe ich meine Projektarbeit, welche so eben ihren letzten Schliff bekommen hat, an die Hausdruckerei geschickt um sie drucken zu lassen. Die kommenden Tage kann ich mich also noch um den Abstract und die Präsentation kümmern. Mehr als einen Tag und die Zeit im Flieger wird es allerdings nicht einnehmen.

Morgen werde ich nach Feierabend mit Kelly (ihr erinnert euch? ;-) ) was trinken fahren. Mal gucken wo wir da hingehen. Collage geht hier ja nächste Woche los und demnach sollen da einige Leute unterwegs sein. Ansonsten steht morgen noch das Abschlussgespräch mit Michael an, da er ab morgen Mittag nicht mehr da ist und das die letzte Möglichkeit ist, mit ihm Sachen zu besprechen. Morgen und Freitag werde ich dann schon mal Sachen packen, ist ja doch einiges zusammen gekommen. Hab Charlie gefragt ob er mich zum Flughafen bringen kann, da das Mietauto auf dem Firmenparkplatz geparkt wird. Wie die Wohnung auch, brauch ich noch nicht mal sauber machen. Luxus :D

Gut möglich dass das der letzte Eintrag aus den Staaten ist…mal sehen wie die Zeit die letzten 3 Tage aussieht. Ich mag gar nicht dran denken, will hier nicht weg :P


Ja, ich leb‘ noch!

August 18, 2008

Ich bin ganz ehrlich: hatte die letzten Tage weder Zeit noch Muse hier einen Beitrag zu schreiben. Versuchen kann ich es ja mal die letzten Tage zusammen zu fassen…

Ende letzte Woche: Letzte Woche ist eigentlich nichts weiter passiert. Ich hab Abende an meiner Projektarbeit geschrieben, auf Grund meiner Aufgaben lange in der Firma gewesen und mir so die Zeit vertrieben. Weiter weggefahren bin ich glaube ich nicht, hatte ja für das Wochenende Boone geplant (glaube das hab ich vorher schon mal geschrieben, oder?) und somit war da auch wenig Bedarf…

Samstag: Das Wochenende sollte es also nach Boone gehen. Verabredet hatten wir uns 10.30am. Cornelia und Sidd haben sich aber früh gemeldet und gesagt, dass sie noch in Ruhe frühstücken und das Auto beladen. Die Zeit verging, verging, verging, und 12.30pm kamen die beiden dann! Ich hab meine Sachen genommen und bin zu Sidd ins Auto gestiegen, da der SUV bis unters Dach vollgepackt war. Auf dem Weg haben wir bei CrackinBarrel gehalten und lecker gegessen. Das Essen war „made from scratch“, also komplett hausgemacht. Die Atmosphäre im Restaurant war genial und ja, Essen wie immer lecker. Auf der weiteren Fahrt hat man gemerkt dass es immer weiter in Richtung Berge geht. Es wurde kühler und die Berge größer. Nach über 3 Stunden sind wir dann in Boone angekommen und haben direkt Sidd’s Appartment angesteuert. Er wohnt da mit einem Roommate zusammen und der ehemalige Bewohner ist vor 2 Tagen ausgezogen. Die Bude sah mal sowas von aus wie Sau, sowas hab ich noch nie gesehen. Cornelia hat dann etwas sauber gemacht während Sidd und ich die Kisten ins Zimmer gebracht und Möbel aufgebaut haben. Nach dem das geschafft war, haben wir uns Boone und Umgebung besser angeschaut. Als erstes sind wir in ein Outlet gefahren, war aber im Vergleich zu Smithfield richtig klein! Danach haben wir bei YellowMushroom lecker Pizza gegessen. Haben eine große für uns 3 bestellt. Die beiden hatten zusätzlich noch ein Salat und ich ein Käsebrot. Als ob wir danach nicht schon voll genug gewesen wären, ging es danach noch zu einem Eisladen. Eigentlich wollte ich eine Kugel (die sind dort richtig groß!) gemixt haben, also 2 Sorten. Leider hat er mich falsch verstanden und mir zwei von diesen riesen Kugeln in den Becher gehauen. Was war ich froh als ich das geschafft hatte ;) Danach ging es dann zurück zum Apartment. Cornelia hat im Hotel geschlafen und ist kurze Zeit später dahin gefahren. Sidd und ich haben die PS3 vom Mitbewohner genutzt und GTA4 gespielt. Das Spiel ist wirklich genial, ich freu mich wenn’s für den PC kommt :D Irgendwann war dann aber auch Sense und wir sind schlafen gegangen

Sonntag: Wir sind um 10am aufgestanden und Cornelia kam dann auch schon vorbei. Sind dann irgendwo frühstücken gewesen und haben noch Kleinigkeiten für das Apartment im Walmart eingekauft. Anschließend haben die beiden mich in Boone noch etwas rumgeführt und mir den Campus von Sidd’s Uni gezeigt. Das ist ja eine Kleinstadt!! Richtig riesig und schön. Da würd’ ich auch studieren wollen ;-) Jetzt war es Zeit sich langsam auf den Weg zu nach Asheville zu machen. Cornelia hat sich von Sidd verabschiedet und anschließend haben wir uns dann ohne ihn auf den Weg gemacht. Sie wollte mir ein Schloss zeigen von dem man einen wahnsinnigen Ausblick haben soll! Vielleicht hätten wir vorher mal die Öffnungzeiten checken sollen? ;-) Wir kamen 5.03pm an und um 5pm hat es geschlossen. Was nun? 2,5h Autofahrt umsonst? Haben uns dann Asheville so noch etwas angeschaut und waren anschließend kubanisch Essen. War verdammt gut. Danach noch einen kubanischen Kaffee (total süß!) und dann ging es zurück. Wir sind den Sonntag also etwa 4 bis 6 Stunden (weiß es nicht genau) im Auto gefahren, langweilig wurde es aber nie. Cornelia und ich haben die ganze Zeit recht nett unterhalten und ja…

Heute (Montag): Ja, meine letzte Arbeitswoche hatte begonnen. Irgendwie komisches Gefühl. Ich mag gar nicht weg und weiß jetzt schon dass die Woche schnell vergehen geht :( Michael ist aus dem Urlaub zurück und abends haben wir dann über meine Aufgaben, etwas zusammenfassend über den Auslandsaufenthalt gesprochen und über „dies und das“ gesprochen. Das war mal wieder Grund warum ich bis kurz nach 8pm in der Firma war! Danach direkt den Buchladen angesteuert da ich heute meine Quellen in der Projektarbeit fertig machen wollte. Dafür musste ich die Bücher noch mal zusammen suchen und die ganzen Infos rausschreiben. Eigentlich bin ich jetzt fertig mit der Arbeit, zumindest vom Inhalt. Kosmetische Maßnahmen mach ich morgen noch und dann kann ich die Arbeit eigentlich nach Deutschland zum Drucken schicken.

So, ich hab keine Lust mehr zu tippen und hör mal auf. Werde mich bemühen die letzten Tage noch etwas im Blog festzuhalten, auch wenn ich dafür nicht mehr so viel Zeit wie am Anfang opfern werde. Ihr werdet’s verstehen können ;-)


Ja, Fliegen hat auch Nachteile

August 12, 2008

Auf die Minute pünktlich kam das Shuttle an, so dass ich 5.45pm den Weg zum Flughafen in Angriff genommen habe. Dort schnell die Koffer aufgegeben und den Rest der Zeit vertrödelt. Wie sich dann im Endeffekt herausstellte, sollte der Aufenthalt auf dem Flughafen aber doch länger sein. Es wurde durchgesagt, dass das Flugzeug zwar da ist, das Flugpersonal aber anscheinend von einem verspäteten Flug kommt und wir deshalb Verspätung haben. Erst war von 35 Minuten die Rede, dann wurden 1,5 Stunden draus. Prima, ich schön im Miami Outfit (T-Shirt und kurze Hose) am kalt klimatisierten Flughafen gesessen. Als ich Hunger bekommen und ich mich auf die Suche nach etwas Essbaren gemacht habe, hatten natürlich alle Geschäfte schon zu. Was für ein Drecksflughafen, ich war müde und wollte doch nur in mein Bett.

Aber irgendwann konnte ich mit dem Jammern aufhören und der Flieger ging los. Martin rein, Flieger hoch, Flieger runter, Martin ins Auto, Auto zum Apartment, Martin ins Bett.

Heute Morgen dann wieder auf Arbeit angekommen, habe ich erst mal allen erzählt wie es so war und mich anschließend an meine Aufgaben gemacht. Zum Mittag bin ich mit Kelly, Matt und Jeff mal wieder zu einem anderen Burgerschuppen gefahren. Kelly hat sich nämlich zum Ziel gesetzt, mir viele, typisch amerikanische Burgerläden zu zeigen. Mit zwei Autos sind wir dann los. Vielleicht noch ein paar Worte zu Kelly. Kelly konnte ich zuerst nicht einschätzen, da er einen Akzent drauf hat, welcher der Übelste in der ganzen Firma ist und ich deshalb immer Probleme hatte, ihn zu verstehen. Mittlerweile läuft das mit dem Englisch ganz gut und ich kann ihn verstehen. Kelly spielt in seiner Freizeit gerne Golf, raucht 2 Zigarren am Tag und fährt einen Jaguar. Außerdem hat er 2 Töchter (eine davon ist recht hübsch und studiert ab nächstem Jahr Journalismus) und er verwendet in jedem zweiten Satz das F-Wort, was eine Unterhaltung mit ihm ohne Grinsen auf dem Gesicht unmöglich macht – ich mag ihn! Auf ging es dann zum Essen. Das erste mal in meinem Leben in einem Jaguar mit V8 auf dem Beifahrersitz mitgefahren, sind wir zu „Char Grill“ gefahren. Das Essen da war wie immer (ich weiß, immer wenn ich von Burgern spreche ist es lecker :P ) sehr gut.

Matt und Jeff sind nach dem Essen direkt in die Firma. Kelly hat mich dann aber noch mit in seinen beliebten Zigarrenladen genommen. Er kannte alle Leute da und wir haben ein kurzes Schwätzchen gehalten, während er sich seine Zigarren rausgesucht hat. Danach ging es dann wieder zurück in die Firma wo ich den Rest des Arbeitstages mit meinen Aufgaben zu tun hatte.

Eigentlich bin ich von dem wenig Schlaf die Nacht noch etwas übermüdet, aber ich will diese verfluchte Projektarbeit endlich hinter mich bringen, damit ich das Wochenende in vollen Zügen genießen kann. So sitz ich also wieder im Buchladen und fang jetzt gleich nach Fertigstellung von dem Blogbeitrag an, meine Projektarbeit fortzusetzen. Ich mach drei Kreuze wenn das Ding fertig ist und ich die dumme Prüfung bestanden habe.

//Update: Habe etwas an der Arbeit geschafft und muss noch ungefähr 800 Wörter schreiben. Also noch etwas Projektbeschreibung und ein abschließendes Fazit, dann ist die Sache rund und das Ding gegessen. Jetzt ist es 8.30pm und ich surf noch etwas im Internet und gehe dann schlafen, um morgen fit zu sein. Morgen kann ich nämlich Angie, unserer Projektmangerin über die Schulter schauen, wie sie den Mitarbeitern auf die Füße tritt wenn etwas aus dem Ruder läuft und den wie sie anschließend den Kunden vertröstet. Da werde ich sicher einiges lernen können, was ich später für meine Aufgaben gut gebrauchen kann.

//Update2: Gerade etwas im Internet recherchiert um was für einen Leihwagen es sich genau handelt, da in den Mietpapieren nichts weiter drin steht. Handelt sich genau um das Modell: klick. Der Leihwagen ist allerdings in einem etwas helleren grau als abgebildet, sonst aber identisch. Mit 136PS immerhin 46 mehr als das gute alte Opel-Vehikel :D


Auschecken und los!

August 11, 2008

Bin heute gegen 8.30am aufgewacht und die Sonne schien richtig schön hell. Anstatt meine Koffer zu packen bin ich erst mal zum Strand.

Um die Uhrzeit war noch kaum jemand da. Die Hotelmitarbeiter haben die Liegen für ihre Gäste aufgebaut und die Türme für die Rettungsschwimmer wurden langsam gefüllt. Es war einfach nur herrlich. Augen zu und einfach die Ruhe und die Sonne genießen. Natürlich musste auch das Wasser getestet werden. Anschließend noch etwas in der Sonne gechillt und einfach genossen.

Ungefähr eine Stunde später ging es dann zurück zum Hotel, bis 11am musste ich ja aus meinem Zimmer raus sein. Zuerst habe ich noch mal beim ShuttleService angerufen. Wollte mir die Adresse und Zeit noch einmal bestätigen lassen. Danach Sachen gepackt und Schlüssel sowie Fernbedienung am Empfang abgegeben. Den Koffer konnte ich wie auch schon am ersten Tag einschließen, damit ich diesen den restlichen Tag nicht mit mir umher schleppen musste.

Gestern Abend hab ich noch einiges an meiner Arbeit geschafft. Das setze ich jetzt im Starbucks fort, zumal der Himmel leider wieder etwas mehr bedeckt ist. Hoffe es reißt noch mal auf, damit ich vielleicht noch 2 oder 3 von den verbleidenden 5 Stunden am Strand oder am Pool verbringen kann – abwarten.


Vorbei ist auch der Sonntag in Miami

August 10, 2008

Heute ist nicht all zu viel passiert. Ich hab wieder bis 9.30am geschlafen und anschließend bei McDonalds gefrühstückt. Anschließend mal ein großes Badetuch von Miami Beach gekauft, wollte heute ja endlich mal den Atlantik antesten ;-) Dummerweise hat es dann angefangen zu regnen, und nicht nur eine Stunden sondern ziemlich lange. Somit war der anschließende Zeitraum im Hotel verbracht worden. Hab erst mal versucht das Shuttle für morgen zu organisieren. Irgendwie haben 2 von den 3 Nummern nicht funktioniert und ich hab schon Panik bekommen. Per Internet ging die Reservierung auch nicht. Die dritte Nummer hat dann zum Glück geklappt. Hab denen also gesagt wann der Flug geht und wo ich stecke. Morgen werde ich 5.45pm abgeholt. Ich rufe aber am Vormittag noch mal an, nur um sicher zu gehen dass das stimmt. Nach dem das erledigt war hab ich mich wieder 2 Stunden schlafen gelegt, mehr war bei dem Wetter nicht drin.

Nach dem aufstehen war es dann zum Glück wieder trocken. Bin mit Badehose eingeschlafen und musste mich somit noch nicht mal umziehen :P Da lag ich nun, mit meinem neuen Strandtuch am South Beach. Ich hätte gedacht der Atlantik wäre wesentlich kälter – Fehlanzeige. War eine ganze Weile drin und hab dann noch den Ausblick am Strand genossen, bis ich nach etwa einer Stunde wieder zurück bin.

Nach dem Duschen hab ich mich um mein Abendessen gekümmert. Hatte Lust auf Subways und demnach bin ich da auch hin. Den restlichen Abend wollte ich dann im Starbucks verbringen, um etwas an der Projektarbeit zu schaffen. Hab mich also mit einem Kaffee bewaffnet an die Bar mit Blick auf die Straße gesetzt und angefangen zu arbeiten. Irgendwann hat mich dann „mein“ Nachbar angesprochen, was es doch für eine filmreife Aussicht ist. 10 Minuten reichen schon um allerlei Leute im Vorbeigehen zu beobachten. Das Gespräch ging dann doch etwas länger, er hat etwas von sich erzählt und ich etwas von mir. Tony, so hieß der Gute, ist vor 1,5 Jahren hier nach Miami Beach von Palm Beach gezogen. Wohnt etwa 10 Minuten von Downtown entfernt und möchte wohl nicht mehr weg hier. War eine richtig nette Unterhaltung. Am Ende hat er mir seine E-Mail Adresse gegeben. Wenn ich mal wieder herkommen sollte, soll ich mich melden, sein Haus sei groß genug um mich und meine Begleitung(en) zu beherbergen :D

So, nun ist es 10.06pm und in 54 Minuten macht der Starbucks zu. Es ist also an der Zeit, noch etwas mit Kapitel 4 voran zu kommen. Die kommende Woche wollte ich eigentlich fertig werden, da ich am kommenden, und damit schon letzten, Wochenende bei Sidd’s Umzug mithelfe und nach Boone fahre, sein Collage-Ort. Die Zeit rennt :D


Mit der Ente auf Tour

August 9, 2008

Heute war also der Tag, um mit der Ente auf Tour zu gehen ;) Hab noch eine Karte für die Vorstellung um 12pm bekommen, viele anderen waren schon ausverkauft. 10 vor 12 war ich dann dort und bin ins „Boot“ gestiefelt, war schon richtig voll. Es gab dann einmal den Fahrer – auch Kapitän genannt ;-) – und so einen Animateur. Weiß nicht ob es ihm wirklich Spaß gemacht hat, aber den Eindruck hat er jedenfalls vermittelt! Der erste Teil der Tour fand auf dem Land statt. Wir sind in Richtung Miami gefahren und an vielen Sehenswürdigkeiten und Inseln vorbei. Er hat fleißig dazu erzählt. Unter anderem sind wir bei dem Teil an den Ferienhäusern von P. Diddy und Julio Iglesias (Vater von Enrique) vorbei gefahren. Sofern er die Preise wusste hat er diese auch dazu gesagt :D Der zweite Teil der Tour fand auf dem Wasser statt. Mit dem Lied YMCA sind wir ins Wasser gestochen und haben uns ein paar Prachtbauten von der Wasserseite angeschaut. Neidisch brauch man da jedoch nicht sein, den Traum kann sich JEDER erfüllen, passendes Kleingeld vorausgesetzt :D Unter anderem sind wir an der Ferienwohnung von Steffi Graf vorbeigekommen und an einem Palast für 50 Millionen Dollar, wo alleine jede Palme (arisch gerade) in der Front 10.000 Dollar gekostet hat. Ich kann ja schon mal anfangen zu sparen ;-) Irgendwann sind wir dann wieder aufs Land zurück und der Animateur hat dann mit den Leuten auf dem Bürgersteig gesprochen, Musik aufgedreht und zum Tanzen animiert. Da hat man dann doch deutlich gemerkt, dass Miami Beach eine Partyhochburg ist. Eine etwas korpulentere, schwarze (hier darf ich das ja sagen :D ) Frau hat dann erst mal richtig los gelegt und ihren massiven Hintern geschwungen…die hat definitiv Spaß am Leben gehabt :P

Der Nachmittag war dann eher ruhig. Eine Weile lang mit Deutschland telefoniert und dann für 3 Stunden geschlafen. Keine Ahnung ob die Hitze so müde macht. Da es wie gestern etwas geregnet hat, hab ich aber nichts verpasst. Nach dem Pennen hab ich mich auf die Suche nach was Essbaren gemacht und bin bei McDonalds hängen geblieben. Jetzt schreib ich um 9.30pm gerade den Blog-Eintrag. Dann weiß ich noch nicht. Wenn ich ehrlich bin hab ich auf alleine feiern gehen keine Lust – klar, Leute kennen lernen kann man da sicher genug. Aber ums schon mal vorne weg zu nehmen: wenn ich zurück in Deutschland bin gibt’s auch was zu feiern ;-)

Werde also noch mal den OceanDrive lang und ein paar nette Bilder machen. Morgen habe ich mir den Strand vorgenommen, um endlich mal im Atlantik zu planschen. Ich wollt schon immer mal dem Weißen Hai die Flosse schütteln ;-)


Der erste Tag in Miami

August 8, 2008

Als erstes auf der Tagesordnung standen bequeme Sachen und dann Inspektion vom Strand ;) Einmal hoch, einmal runter. Mit einmal hat es sich relativ fix zugezogen, gedonnert, und geregnet. Als ich zurück im Hotel war, war ich pitsch nass.

Der Regen hat die Luft netterweise runter gekühlt und nach einer Stunde konnte ich mich wieder auf den Weg machen. Jetzt hab ich mir die Lincoln Road vorgenommen, wo sehr viele Einkaufsgeschäfte sind. Durch den einen oder anderen Laden bin geschlendert. Im Nike Store habe ich eine schöne Laufhose und Laufsocken gefunden. Ansonsten sind in der Passage noch viele Restaurants und Cafés, wo ich allerdings keine Lust habe mich allein hinzusetzen. Hab dann mal im Internet geschaut was ich die Tage machen kann. Falls Karten vorhanden sind, werde ich morgen eine DuckTour machen. Sind solche Amphibienfahrzeuge, welche einen in 90 Minuten Miami Beach und verschiedene Strände zeigen. Normalerweise kosten die Karten $32 aber hier im Hotel haben die so Karten die man sich kostenlos nehmen kann. Mit diesen Karten hat man dann Vergünstigungen für viele Sachen. Mal schauen ob da was Passendes dabei ist. Laut Wettervorhersage soll es die kompletten Tage ab und an mal regnen…aber wie gesagt, das ist angenehm!

Im Zimmer hab ich mich dann erst mal 2 Stunden schlafen gelegt. Das frühe Aufstehen hat dann doch recht geschlaucht, zumal ich die Woche über nicht soooo viel geschlafen habe. Nach dem Aufwachen bin ich zurück in die Einkaufspassage und habe mich mit Notebook in ein Starbucks gesetzt. Hab etwas an der Gliederrung geändert und Stichpunkte geschrieben, so dass ich morgen da morgen weiterschreiben kann.

Mittlerweile (10.30pm) ist es zwar wieder warm, aber dennoch werde ich mich in die Laufsachen schwingen und den Strand zu Fuß erforschen. Es ist der Wahnsinn wie viele Leute hier noch unterwegs sind. Schätzungsweise 30% der Läden haben 24h/Tag geöffnet und weitere 30% machen erst gegen Mitternacht zu. Die Stadt lebt also immer, was in NewYork ja nicht anders sein soll.

Die ersten Eindrücke sind also mehr als überwältigend. Bin gespannt ob ich morgen noch eine Karte für die Tour bekomm und wie dann der restliche Tag verläuft.


Eigentlich zu schön um Wahr zu sein!

August 8, 2008

Tatsächlich bin ich heute beim ersten Klingeln des Weckers aufgestanden und nicht wieder eingepennt ;) Hab mich also fertig gemacht, die restlichen Sachen, welche heute Morgen noch in Gebrauch waren, in den Koffer gepackt und dann ab zum Flughafen. Es war 5am und ich hatte also noch 1 Stunde und 50 Minuten bis zum finalen Abflug. Der Weg zum Flughafen war easy, bin schließlich gestern schon mal dort gewesen.

Okay, lange Schlange. Muss ich da wirklich hin? Es schien so als wenn das wirklich mein Schalter war. Irgendwann wurde dann durchgesagt, dass ALLE Passagiere den Computer benutzen müssen um die Etiketten zu drucken, da die am Schalter keine mehr hatten, prima Organisation. Aber auch das ging recht unproblematisch. Der Koffer war dann also aufgegeben und ich hatte noch etwa eine Stunde bis Abflug und 30 Minuten bis zum Boarding. Jetzt musste ich mich erst mal um meinen Sitzplatz kümmern, da der Hinflug ohne Sitzplatz ausgestellt war, es war einfach nicht möglich. Hab mich dann erkundigt wie es aussieht und einen Platz zugewiesen bekommen. Als ich mich gerade auf dem Weg machen wollte hat der gute Mann gefragt, ob ich einen Platz am Notausgang haben möchte. Kling Kling, Jackpot. Hab mir in der restlichen Zeit noch eine Sprite und einen Kaffee geholt und die restlichen Minuten damit vertrödelt, andere Leute zu beobachten. Dann ging es auch schon los. Die Zeit im Flieger, am Fenster, mit eeeeewig großer Beinfreiheit genossen und dann waren wir da: WELCOME TO MIAMI!

Da ich mich ja doch um entschieden hatte und einen großen Koffer mitgenommen hatte, musste ich den also erst mal holen. Direkt vor dem Eingang hab ich schon die vielen blauen Busse mit der Aufschrift SuperShuttle stehen sehen. Als ich den Koffer hatte bin ich also hin. Wir waren 9 Mann in dem „Bus“, was den eigentlich niedrigen Preis von $20 pro Fahrt erklärt hat. Mein Hotel war als letztes an der Reihe so dass ich um ungefähr 10am am Hotel angekommen war. Schon auf dem Weg überall leicht bekleidete Frauen (Sorry, das muss einfach an erster Stelle genannt werden :P ), viele Palmen und schöne Autos. Das Hotel sah von außen auch ganz gut aus. Mir wurde gesagt, dass noch kein Zimmer fertig ist (offiziell dürfte ich erst um 2pm einchecken) aber in einer Stunde sieht es wohl anders aus. So, bei den Temperaturen mit dicker Jeans bekleidet bin ich erst mal Richtung Strand (keine 5 Minuten Fußweg!!!)…da war er also…der Atlantische Ozean. Hier bin ich richtig! Lange aushalten tut man es dort allerdings ohne Schutz und mit dicker Kleidung nicht. Also Rückweg. Hunger. Hm…auf der Suche nach einem Restaurant bin ich bei Subway hängen geblieben. Hier sitz ich jetzt draußen und schreibe. ICH WILL HIER NICHT MEHR WEG!!!

Werde jetzt noch etwas durch die Straßen schlendern um zu gucken, was man hier so machen kann. Der Ocean Drive ist ja am bekanntesten für Nachtaktivitäten, sehen und gesehen werden. (Ocean Drive ist eine Parallelstraße vom Hotel) Anschließend noch mal im Hotel vorbeischauen und fragen wie es aussieht. Ich mag raus aus den Klamotten (wenn ich mir die anderen hier ansehe muss ich eigentlich nix außer einer kurzen Hose anziehen :D ) und duschen. Dann schauen wir mal weiter.

//Update: Ich bin noch etwas durch die Straße gezogen. Vieeeeeele Geschäfte, Postkarten, Klamotten, Cafés und Restaurants und ein Starbucks. Der hat heute und morgen bis Mitternacht offen. So schön es hier auch sein mag, ich muss leider weiter an der Projektarbeit schreiben. Werde das dann denke ich dort im Starbucks machen. Zurück im Hotel war ein Zimmer frei. $20 Kaution für den Schlüssel hinterlegt und ab gings. Das Zimmer ist größer und schöner als in Washington, das ist allerdings auch nicht schwierig. Man merkt dann doch dass es hier „nur“ 2 Sterne sind und der Preis günstig war. Aber das soll mich nicht stören, bin ja nicht herkommen um die Zeit im Hotel zu genießen. Hab einen Safe mit eigenem Code, so dass ich da meine Sachen und Laptop tagsüber lassen kann. Ausblick ist auf den Hotel eigenen Pool, wo gerade äußerst attraktive Damen liegen :D Ich werde jetzt duschen, mich in leichte Sachen schwingen, kurz in die Lobby flitzen um den Blogeintrag hochzuladen (im Zimmer selbst empfang ich kein WiFi) und dann geht’s LOOOOOOHOOOOOS!


Letzte Vorbereitung und LOS!

August 7, 2008

Ich hab mich dran gehalten, was ich heute Morgen geschrieben habe. Erst habe ich mich weiter mit meiner Projektarbeit beschäftigt, und den kompletten Nachmittag für meine Aufgaben gewidmet. Hab zusätzlich zu den Sachen die ich bereits habe noch ein paar Karten von Miami ausgedruckt. Man weiß ja nie wofür man die mal braucht ;D

Nach Feierabend bin ich zuerst den Weg zum Parkplatz abgefahren, da er etwas außerhalb vom Flughafen ist. Hoffentlich klappt das morgen alles. Danach noch zum WalMart gefahren und Sunblocker mit LSF 30 besorgt. Jetzt wird noch eine Runde gelaufen um die 2x pro Woche zu schaffen und anschließend wird gepackt. So viel dürfte es ja nicht werden. Für die 4 Tage reichen eine Unterhose, Badehose und ne Zahnbürste. Hab ich was vergessen? :D Wenn ich nicht mehr schreib, hab ich wohl kein Internet in Miami, was nicht wirklich schade wär!

HERE WE GO MIAMI!!!